20001014 01 Schlammlawine Gondo

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Am 14. Oktober 2000 wüteten schwere Unwetter im Kanton Wallis. Beim weitaus schwerwiegendsten Ereignis, in Gondo (VS), löste sich eine Rutschmasse. Sie staute sich hinter einer Schutzmauer gegen Steinschlag, welche dem Druck nicht standhalten konnte, und brach. Das nun herabstürzende Gemisch aus Wasser, Erde, Geröll und tonnenschweren Teilen des Schutzwalles zerstörte in Sekundenschnelle einen Drittel des Dorfes.

In Stalden-Neubrügg riss der, wahrscheinlich durch einen Erdrutsch vorübergehend aufgestaute, Breiterbach vier Häuser weg und forderte zwei Todesopfer. Bei Martigny wurde ein Autofahrerin von einem Murgang verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden.

Mindestens 3 Menschen starben im Dorf, etwa 15 Menschen wurden als vermisst gemeldet. Der Schaden belief sich auf 670 Millionen Franken.


Unwetterereignisse im Alpenraum => eine Analyse im Auftrag der Alpenkonferenz vom 30./31. Oktober 2000 in Luzern


Foto aus Gondo (VS) (copyright Keystone):
http://files.newsnetz.ch/bildlegende/43403/543825_pic_970x641.jpg

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