18660923 01 Storm Alpennordseite

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Quick Facts

Type of Event Foehn storm
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location Alps and north of Alps
Time / Duration Long-time event
Date 23.09.1866 in the morning
Magnitude / Dimension >120km/h
Damage / Impact -
Fatalities -
Injuries -
Report Source historical reports
Remarks -


Ereignis

Textauszug aus Der Föhn, Ein Beitrag zur Geographischen Meteorologie und comparativen Klimatologie von Dr. Gustav Berndt. 1886

Diese Südwestströmungen scheinen die ersten an die Gipfel des Jura anprallenden Vorläufer des grossen Sturmes gewesen zu sein, der sich bald darauf über der ganzen Schweiz entfesseln sollte.

Am Abend des 21. September 1866 beginnt er auch noch an einigen anderen Punkten zu wehen:
so im Jura, zu Ponts und la Chaux de Fonds, im schweizerischen Flachlande zu Trogen, im Hochgebirge zu Medels, Stalla und Revers.
Während der Nacht vom 21. zum 22. hält er mit grosser Heftigkeit an in Ste.Croix, Chaumont und auf dem Weissenstein und nimmt seinen Anfang auf dem Rigi, in Chur und Churwalden.
Während nun an den genannten Orten der Süd, Südwest und Südost schon seit mehreren Stunden mit grosser Heftigkeit herrschte, war auf den anderen schweizerischen Stationen,
besonders den den Alpen am nächsten gelegenen, die Atmosphäre noch vollkommen ruhig.

So verläuft auf dem Splügen, in Reichenau, Altstätten, Glarus, Zug, Altdorf und Engelberg der 21. September durchaus ungestört und erst am Morgen des 22. oder gegen die Mitte dieses Tages hin macht sich hier wie auf den übrigen Stationen Föhnbewegung fühlbar.
Interessant ist es hierbei festzustellen, dass bei einer grossen Anzahl sehr entfernt von einander gelegener Stationen der Sturm ganz plötzlich und fast gleichzeitig zwischen 11 und 12 Uhr Mittags losbrach.

So beginnt er um 10 h in Bex, um 11 h in Glarus und Altstätten, um 12 h in Reckingen, Grächen, Zermatt, Gliss, Frutigen, Sallanches und St.Gallen.
Am Nachmittag des 22. und in der darauffolgenden Nacht beginnt der Föhn, resp. nimmt seinen Fortgang auf allen schweizerischen Stationen, die überhaupt während dieser Periode von ihm berührt worden sind.

Doch ist hiebei zu bemerken, dass er in Stans, Zürich und Schaffhausen erst am 23. im Verlauf des Morgens oder gegen Mittag zu wehen begann.
Auch gelangten an diesem Tage vereinzelte Föhnstösse an Orte, wo der Föhn im allgemeinen äusserst selten und immer nur von kurzer Dauer ist.
Solche Stösse wurden wahrgenommen zu Gully um 3 h, zu Lausanne gegen 4 h Nachmittags.
Hieraus ergiebt sich also, dass die am höchsten und den Alpen am nächsten gelegenen Stationen keineswegs am frühesten vom Föhn erreicht wurden,
und es ist überaus beachtenswert, dass am 21. und in der Nacht vom 21. zum 22., als der Sturm im Jura, in Trogen und an anderen Orten des schweizerischen Mittellandes schon geraume Zeit wehte,
auf Gebirgsstationen wie Julier, Splügen, Andermatt, Grächen, Zermatt etc. noch vollkommene Ruhe in der Atmosphäre herrschte,
was wiederum dafür spricht, dass die Luftbewegung nicht von Süd nach Nord, sondern von Nordwesten her gegen die Alpen hin sich fortpflanzte.

Oertliche Verteilung der Luftbewegung
Fassen wir nun auch die Art und Weise ins Auge, wie die Luftbewegung beim Föhn vom 23. September über das Alpengebiet verteilt war.
Wir gelangen zu höchst eigentümlichen Ergebnissen, die für eine allgemeine Charakteristik unseres Sturmphänomens von Wichtigkeit sein dürften.
Aus den Beobachtungen, die über den in Rede stehenden Fall angestellt wurden, geht hervor,
dass der Föhn in den Thälern der Alpen länger und stärker geherrscht hat als über dem schweizerischen Flachland.

Auf diesem ganzen Hochplateau vom Jura bis zum Bodensee war die Luftbewegung weit weniger heftig, stellenweis sogar kaum wahrnehmbar, überall von kürzerer Dauer als in den höher gelegenen Gebirgsthälern; ausserdem aber erhellt aus ihnen, dass der Föhn in den östlichen Teilen dieser zwischen Alpen und Jura sich hinziehenden Thalmulde entschieden deutlicher ausgeprägt war als in den mittleren und westlichen Gebieten derselben.
Folgende Nachweise mögen dies bestätigen:
Innerhalb des Thallabyrinths des Bündenerbodens herrschte der Föhn in der Zeit vom 22. bis 24. September sowohl auf allen hochgelegenen Bergstationen, besonders auf dem Julier und Bernardino, als auch auf den tiefer gelegenen Thalstationen, besonders im Rheinthal, mit grosser Heftigkeit.
Ebenso war er weiter nördlich in St. Gallen, Zürich und auf dem Uetliberg ziemlich heftig.
Schwach war er dagegen oder so gut wie gar nicht wahrnehmbar an der ganzen Nord- und Nordostgrenze der Schweiz:
in Kreuzlingen, Frauenfeld, Winterthur, Schaffhausen, Lohn, Zurzach, Bözberg, Muri, Aarau, Olten, Solothurn etc.
Indessen die Temperatur, welche die Luft am 23. und 24. auf den genannten Stationen zeigte, beweist zur Genüge, dass wohl Föhnstösse bis in diese Gegend gelangten,
aber von der Kraft ihrer Bewegung bereits ein gut Teil eingebüsst hatten.
In dem noch weiter nördlich am deutschen Ufer des Bodensees gelegenen Friedrichshafen war der Föhn auffallender Weise viel deutlicher ausgeprägt
als in den oben genannten der Alpenkette näher gelegenen Schweizerstationen.

Wie in Graubünden so trat der Föhn auch sehr heftig auf in den Thälern der inneren Schweiz, namentlich in Glarus, Altdorf, Schwyz, Einsiedeln und Zug.
Von gleicher Heftigkeit, aber kürzerer Dauer war er in Luzern.
Ausserordentlich merkwürdig und fast unerklärbar ist die Tatsache, dass, während am 24. hier und in der ganzen Umgebung des Luzernersees der heftigste Föhnsturm raste,
auf dem nahe gelegenen Pilatus die Luft vollständig ruhig blieb.
Sehr entschieden machte sich der Föhn vom 23. September auch in dem sonst seltener von ihm heimgesuchten Berneroberlande geltend,
wo er besonders auf der Grimsel und in Guttannen wie im ganzen Haslithale mehrere Tage lang herrschte.
Auch in Brienz, Interlaken und Grindelwald hielt er den 22. und 23. mit grosser Heftigkeit an;
weniger entschieden trat er während dieser beiden Tage in St. Beatenberg auf, wo er sich erst in der Nacht vom 24. zum 25. deutlicher fühlbar machte.

Schäden

Friedrichshafen
Die Wellen des Sees wurden von dem Föhn mit furchtbarer Gewalt gegen die Ufer getrieben; sie schlugen an die Ufer- und Häusermauern an, dass das Wasser haushoch aufspritzte
und zwischen zwei Häuserreihen hindurch auch die Dächer der jenseits der Strasse liegenden Häuser nässte.
Die Stadtmauer gegen den See wurde auf zwei Meter Stärke durchbrochen.

Luzern
Diesmal entwickelte der Föhn eine Heftigkeit, wie er sie seit dem Jahre 1857 nicht mehr gezeigt hat.
In Vitznau, Wäggis und Meggen hat er die Bäume stark beschädigt.
Viele sind entwurzelt worden, oder haben ihre Blätter und Früchte verloren.

Guttannen
Der Orkan war schon am 22. auf der Grimsel wie in Guttannen sehr heftig.
Beim Grimselhospiz bekundet er sich meist nur durch Erhöhung der Temperatur; erst einige Kilometer weiter thalabwärts wird die Bewegung der Luft fühlbar und immer deutlicher,
je weiter man hinabsteigt. Der Föhn vom 23. trat also ausnahmsweise schon beim Hospiz als ein wahrer Orkan auf.

Simplon
Der Föhn wehte am 23. und 24. mit ungewöhnlicher Stärke; seine Heftigkeit war so gross, dass trotz der Doppelfenster das Wasser in die Gemächer des Hospizes drang.

Zermatt
Der Föhn war sehr heftig. Auf dem Riffel wurde die Südwestseite des Hoteldaches stark beschädigt.

Gliss
Im Lötschenthale erhob sich der Föhn am 23. Seit Menschengedenken war er nicht mehr so heftig wie diesmal.

Martigny
Am 23. von 5 1/2 bis 8 Uhr Morgens raste der Sturm mit einer Wut, wie er sie fast seit einem halben Jahrhundert nicht mehr gezeigt hatte.
In einem etwa 1000m hoch gelegenen Walde am Chemin entwurzelte er mehr als hundert Lärchen.
In der Nähe von Martigny wurde das kurz vorher geschnittene Emd einer Wiese mit fortgeführt und zerstreut.

Val d'Entremont
Der Föhn wütete am 23. in der ganzen Länge des Thales auf das Furchtbarste.
Viele Bäume wurden zerbrochen. In Bovernier wurden die stärksten Kastanien niedergeworfen.

Bex
Was die Intensität des Föhns vom 23. betrifft, so wissen sich unsere ältesten Greise seit dem Jahre 1813 an nichts Aehnliches zu erinnern.
In der Gemeinde Bex wurden mehr als tausend Bäume entwurzelt oder zerbrochen, unter ihnen auch der in der Mitte des Dorfes stehende Freiheitsbaum.
In unmittelbarer Nähe von Bex wurden vier grosse Eichen von 40 bis 50cm Durchmesser mit der Wurzel aus dem Boden gerissen, mehrere andere mitten durch gespalten.
Beim Bahnhof von Bex wurden zwei grosse Bretterstösse vom Föhn demoliert; die Bretter wurden mit fortgerissen, wie Strohhalme durch die Luft gewirbelt und weit umhergestreut.

Frenières
Am 22. wurden einige Obstbäume entwurzelt und mehrere Dächer stark beschädigt;
in den benachbarten Wäldern entwurzelte und warf der Föhn viele Bäume.

Les Plans
Am Morgen des 23. zwischen 8 und 11 Uhr war der Sturm so stark, dass er Bäume entwurzelte, Dächer abdeckte und grosse Steine und dicke Balken mit fortführte.
In einem nahen Buchenwalde wurde ein halbes Dutzend Bäume auf einen Stoss niedergeworfen.

Ormonds
Am 22. Abends zwischen 9 und 11 Uhr erreichte die Heftigkeit des Föhns ihr Maximum.
Um diese Zeit fanden die heftigsten Stösse statt, wie man sie seit lange nicht wahrgenommen hatte.
Viele Bäume wurden entwurzelt, mehrere Dächer abgedeckt und die Schindeln weit um hergestreut.

Pays d'Enhaut
Selten ist hier der Föhn so heftig gewesen wie diesmal. Er hat die Dächer mehrerer Häuser mit fortgeführt oder stark beschädigt.

Villeneuve
Am Morgen des 23. gegen 10 Uhr wurde der Föhn so heftig, dass er die Ziegel von den Dächern riss und in den Strassen umherstreute.
Im Weiler Chaude wurde eine Hüttenwand von ihm eingedrückt und mehrere Bäume umgeworfen.

Vevey
Der Sturm entwickelte eine ungewöhnliche Stärke. Seit Jahrzehnten sah man den See nicht so hoch gehen.

Vuadens
Der Föhn zeigt sich hier sehr selten und nur dann, wenn er aussergewöhnlich heftig auftritt.
Am 23. September wurde er hier seit zwanzig Jahren zum erstenmal wieder wahrgenommen.

Samoens
Im Grunde der Thäler war hier der Sturm weniger heftig; aber auf den Höhen warf er Bäume um, deckte Dächer ab, führte das geschnittene Getreide weit fort und peitschte die Körner aus den reifen Aehren.

Chamonix
Der Wind stürzte vom Mer de Glace herab und bohrte sich ins Thal hinein, wo er besonders in den Wäldern arge Verwüstungen anrichtete.

Ursachen- und Ereignisanalyse

Der Sturm vom 23. September 1866 kann als Typus eines gut ausgeprägten Herbstföhns angesehen werden.
Er ist von Dufour in einer Monographie sehr gründlich und allseitig untersucht worden.

Verhältniss der Minima zum Normaldruck
Obgleich der atmosphärische Druck im ganzen centralen und westlichen Europa am 22. und 23. September 1866 unter seiner normalen Höhe stand,
so war doch seine Abweichung von dieser Normalhöhe in verschiedenen Ländergebieten eine ganz verschiedene.
Über dem Canal war am 22. der Luftdruck etwa 18mm unter der Normalhöhe, während er in der Schweiz zu derselben Zeit nur 6 bis 8mm unter dem Mittel sich befand.
An der Westküste Frankreichs betrug die Verminderung des Luftdrucks etwa 15mm.
Im Süden dieses Landes war sie etwas geringer, noch geringer im Südwesten Europas jenseits des Pyrenäengebirges.
In Italien , besonders im südlichen Theil dieser Halbinsel war der atmosphärische Druck gleich oder um ein geringes über dem Mittel.
In Athen war er 4 bis 5 mm über, dem Normaldruck.

Es war sonach die absolute Depression in der westlichen und nördlichen Schweiz, sowie in den tief gelegenen Thalstationen stärker als auf der hohen Alpenkette.
Nachstehende Uebersicht giebt die annähernden Werte für den Abstand zwischen dem Normaldruck und dem Druck, wie er am 23. September beobachtet wurde:
Nord Westküsten Europas -15 bis -22mm,
Mittleres und südliches Deutschland -10 bis -17mm.

Die Verteilung des atmosphärischen Druckes über Europa war also während dieser Föhnperiode eine sehr ungleichmässige.
Der Druck nahm ab in der Richtung einer Linie, die von Südost nach Nordwest verläuft.
Zwischen dem Alpengebiet und dem Canal betrug seine Verminderung am 22. September, also an dem Tage, an welchem der Föhn in der Schweiz zu wehen begann, 16mm bis 18 mm.
Diese Verminderung behielt am 23. und 24., wo der Föhn zu wirken fortfuhr, in gleichem Sinne Bestand.
Im Norden Europas, namentlich über der skandinavischen Halbinsel war der Druck am 22. ziemlich derselbe wie über dem Canal.
Er nahm also von den Alpen ausgehend auch gegen Norden hin ab; aber wenn man die Entfernungen in Anschlag bringt, so stellt sich heraus,
dass die Linie des stärksten Sturzes unverkennbar von Südost nach Nordwest verläuft und unmittelbar am Nordhang der Alpen die rascheste Abnahme stattfand.

Am Südfuss der Alpen hat Lugano den 22. September südwestlichen, südlichen und südöstlichen Wolkenzug.
Über Faido ziehen die Wolken am gleichen Tage aus Süden; über Bellinzona zuerst aus Nord, dann gleichfalls aus Süd.
Die Jurastationen le Sentier, Ste. Croix, Chaumont, Neuchâtel, la Chaux de Fonds und Solothurn haben ausnahmslos während der Dauer der ganzen Föhnperiode südwestlichen Wolkenzug.
Am Nordfuss der Alpen verriet der Wolkenzug in den oberen Regionen der Atmosphäre im Allgemeinen südliche Richtung der bewegten Luftmassen, während in den unteren südwestliche und südöstliche Strömungen vorherrschten.
Auf dem Splügen und in Altdorf zogen die Wolken beständig aus Süden; in Thusis und Grächen aus Süd und Südwest; in Bex aus Südwest und Westsüdwest bis zum 22., dem Tage, wo der Föhn begann; von da ab rein aus Süd.
Zu Martigny bewegten sich die Wolken der höchsten Regionen gleichfalls von Süd nach Nord, während tiefer unten und am Grunde des Thales südöstliche Luftbewegung herrschte.

Im Gebiet der Ormondsthäler liessen sich deutlich zwei über einanderliegende Wolkenschichten unterscheiden.
Während die untere, die nach annähernder Schätzung in einer Höhe von 2700 m schwebte, vom Föhn mit grosser Schnelligkeit von Süd nach Nord getrieben wurde,
bewegte sich die obere aus sehr leichtem Cirrostratusgewölk bestehende Schicht in der Richtung von Südwest nach Nordost.

Beachtenswert und wichtig für die Theorie des Föhns ist die Tatsache, dass, während am 21. und 22. September, also zu der Zeit, wo der Föhn seinen Anfang nahm,
die Richtung der Wolken auf den meisten Stationen eine südwestliche war, diese Richtung an den beiden folgenden Tagen ziemlich allgemein eine fast ausschliesslich südliche wird:

So zeigt der Wolkenzug in Montreux erst Südwest, dann Süd an; in Bex Südwest, dann Süd, am 25. sogar Südost;
in Grächen West und Südwest, dann Süd;
auf dem Simplon am 23. und 24. zur Zeit der grössten Heftigkeit des Sturmes Südwest, am 25. gleichfalls Süd;
in Reckingen am 21. Südwest, am 23. und 24. Süd;
in Rathhausen und Zug zuerst Südwest, dann Süd;
in Altstätten Südwest, dann Süd und Südost;
in Sargans, Thusis und Bevers Südwest, dann Süd.

Im Montafon, wo, wie wir oben gesehen haben, der Föhn vorwiegend aus Südosten kommt, ist er fast ausnahmslos von südwestlichem Wolkenzügen begleitet.
Auch auf anderen Stationen gemachte Beobachtungen bestätigen mit grosser Uebereinstimmung, dass, unabhängig von den ganz verschiedenen Richtungen,
welche der Föhn durch die Bodengestaltung in den unteren Regionen der Atmosphäre anzunehmen genöthigt wird,
der diesen Wind begleitende Wolkenzug in den höheren Regionen, die von dem Bodenrelief nicht mehr beeinflusst werden, eine vorwiegend südwestliche Richtung zeigt.

Fassen wir nun kurz zusammen, was in der vorstehenden Untersuchung ermittelt wurde über die verschiedenen Richtungen, welche die Luftbewegung bei Föhnwind annimmt.
Es ergab sich, dass die Richtung nicht nur eine horizontale war, welche durch die verschiedenen Richtungen der Thäler
und die Gestalt der sie umschliessenden Erhebungsmassen mannigfach beeinflusst wurde,
sondern auch eine mehr oder minder vertikale Linie darstellte, deren grössere oder geringere Neigung zur Horizontalebene wiederum
von der Horizontaldistanz und der relativen Höhe der Bergmassivs abhing, über deren Gipfel und Kämme die bewegte Föhnluft sich herabstürzte,
dass aber dabei in den höheren dem Einfluss des Gebirgsreliefs entrückten Regionen der Atmosphäre ein Wolkenzug zu beobachten ist,
der unabhängig von der am Boden herrschenden Richtung des Windes ein vorwiegend südwestliche war und so die wahre Richtung des Föhns rein und ungetrübt zum Ausdruck brachte.

Historische Quellen

Interna

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