Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

19570813 01 Flood Tessin TI: Unterschied zwischen den Versionen

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© MeteoSchweiz [http://www.meteoschweiz.admin.ch/product/input/documents/annals/annalen-1957.pdf ANNALEN der SCHWEIZERISCHEN METEOROLOGISCHEN ZENTRAL-ANSTALT 1957]<br/><br/>
 
© MeteoSchweiz [http://www.meteoschweiz.admin.ch/product/input/documents/annals/annalen-1957.pdf ANNALEN der SCHWEIZERISCHEN METEOROLOGISCHEN ZENTRAL-ANSTALT 1957]<br/><br/>
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* [https://www.ur.ch/themen/1286 Staatsarchiv Kanton Uri]<br/>
  
 
==Interna==
 
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Version vom 14. Januar 2020, 17:58 Uhr

Quick Facts

Type of Event Flood
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location Kanton Tessin, Kanton Graubünden, Kanton Uri, Kanton Glarus
Time / Duration 24 hours
Date 13.08.1957
Magnitude / Dimension >100mm of rain in 24 hours
Damage -
Fatalities -
Injuries -
Report Source chronicles, general archive
Remarks -

Ereignis

Am 12. August sind auf der Alpennordseite nur geringe, auf der Südseite und in Graubünden etwas kleinere Niederschlagsmengen gefallen als am 11.
Dagegen nehmen dieselben am 13. August 1957 wieder bedeutend zu, ganz besonders in Graubünden.
Im Centovalligebiet sind am 13. nur 50 bis 70 mm Niederschlag gefallen, dagegen ergeben sich für Biasca 116 mm, Airolo 88 mm.
Ferner hat nun auch das Gebiet des Vorderrheins oberhalb Ilanz Beträge von über 60 mm aufzuweisen.
Die Zone mit mehr als 40 mm umfaßt das Gotthardgebiet bis Göschenen, den ganzen Kanton Glarus und das Rheintal bis an den Bodensee hinunter.

Im Hauptniederschlagsgebiet fielen die Niederschläge am Abend und in der Nacht vom 13. zum 14., und zwar in Gestalt von einzelnen Starkregen, die von verbreiteten Gewitterstörungen begleitet waren.
Quelle: M. Grütter

Messdaten

Übersicht Regenmengen >70mm vom 13.08.1957
19570813 01 Flood Suedschweiz prtsc.jpg
© Kai Kobler >> Link zu interaktiver Karte

Bilder

Amsteg, Überschwemmung Chärstelenbach
19570813 01 Flood Tessin TI Bild01.jpg

19570813 01 Flood Tessin TI Bild02.jpg
Quelle: Staatsarchiv Kanton Uri

Medienlinks

© MeteoSchweiz ANNALEN der SCHWEIZERISCHEN METEOROLOGISCHEN ZENTRAL-ANSTALT 1957

Interna

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