19620417 01 Storm Alpennordseite

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Quick Facts

Type of Event Foehn storm
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location North of Alps
Time / Duration Long-time event
Date 17.04.1962
Magnitude / Dimension >120 km/h
Damage -
Fatalities -
Injuries -
Report Source Historical reports, data from official weather stations
Remarks -


Ereignis

Ein schwerer Föhnsturm richtet in weiten Teilen der Schweiz schwere Schäden an.
Zeitweise rast der Wind mit bis zu 135 km/h durchs Land.

17 au 18 avril 1962 - Gros épisode de Foehn
Dans la nuit, la forte vaudaire occasionnant de graves dégâts aux bateaux amarrés dans le port d'Ouchy à Lausanne; les vagues sont énormes sur le Haut-Lac; à Cully c'est même le plus fort coup de vaudaire depuis 1937.
Les vagues détruisent le débarcadère de Rivaz. En Valais, un incendie de forêt à Vionnaz provoque la rupture d'une ligne électrique. Le fort flux de sud amène par ailleurs du sable du Sahara.
Quelle: Orages sur Léman

Ursachen- und Ereignisanalyse / Messdaten

Der Föhnsturm

Als logische Folge der starken Südwinde, wütete der Föhnsturm mit selten starker Gewalt in allen Alpentälern, und weit über die Täler hinaus.
So blies der Föhn mit einer mittleren Stärke von 40-45 Knoten (80km/h) in der Region östlich und nördlich von Lausanne insbesondere im Bezirk Monthey, im Sihltal bis zum Zürichsee, und in einigen Appenzellertälern sowie im Rheinthal stromaufwärts bis zum Bodensee. Oft wurden Böen von mehr als 60 Knoten (110km/h) erreicht. Monthey 70 Kn (130km/h, Altdorf 73 Kn (135km/h).
Abgedeckte Dächer und entwurztelte Bäume blockierten Straßen und Eisenbahnlinien.

Zusammenfassend beschränken wir uns auf die Tatsache, dass die extremsten Schäden im Westen und Osten des Landes zu finden sind mit jeweils 53800m3 und 71000m3 gefälltem Holz.
Auf der anderen Seite hat der Föhnsturm mehr Schaden am Zugersee und dem Zürichsee verursacht (9000 m3), bescheiden waren die Schäden im Reusstal am Urnersee (40 m3), was bestätigt, dass dies ein Dimmerfoehn war.(STREIFF BECKER-12).

Während der Föhn am Morgen des 17. April um 11 Uhr in Altdorf begann, erreicht er am Nachmittag bereits Zürich und in der Nacht vom 17. auf den 18. April seine grösste Intensität.

Die Tabelle von den Temparaturen weniger vom Föhnsturm getroffener Stationen zeigt den Verlauf des Föhns aus dem Weg in den Norden.
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© Wetterzentrale

Schäden

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Quelle: Schweizerischen Meteorologischen Zentralanstalt, La tempäte de foehn


Kanton Zug

Ein gewaltiger Föhnsturm richtete im Aegerital grossen Schaden in Wald und Kulturen an.
Das Hotel Waldheim erlitt durch den Sturm böse Schäden, da das grosse Dach abgerissen wurde.
Quelle: Zuger Neujahrsblatt 1964

Medienlinks

Interna

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