19900729 01 Sturzflut Gantrisch-Gebiet: Unterschied zwischen den Versionen

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Am 29.07.1990 entlud sich über dem Gantrischgebiet ein Gewitter, welches innerhalb von 4h unglaubliche 240 mm (resp. 270 mm in 6h) Regen (und in der gleichen Zeit 500mm Hagel) brachte. Gemäss einem Bericht war es das bis dato stärkste Gewitter auf der Alpennordseite bezüglich Niederschlagsmengen. In der Folge wurde das ganze Gürbetal überflutet, was später zur Einleitung grosser Gewässerschutzmassnahmen besonders bei Wattenwil am Fusse des Gurnigels führte.


Gürbetal: Wenn die Sintflut Hänge ins Rutschen bringt
Die Gürbe: Geologischer und geschichtlicher Hintergrund
Die Gürbe: Wikipedia Eintrag


Weitere Angaben können ausserdem in folgenden Artikeln gefunden werden:

  • Grebner D (1993) Synoptische Zirkulation während Extremniederschlägen in der nordalpinen Schweiz. In: Aktuelle Aspekte in der Hydrologie. Zürcher Geographische Schriften, Heft 53.
  • Zimmermann M, Mani P, Hunziker G, Gsteiger P (1990) Das Unwetter vom 29. Juli 1990 im Gantrisch-Gebiet. Bericht des Geowissenschaftlichen Büros GEO 7, Bern.