Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

19900729 01 Sturzflut Gantrisch-Gebiet

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Am 29.07.1990 entlud sich über dem Gantrischgebiet ein Gewitter, welches innerhalb von 4h unglaubliche 240 mm (resp. 270 mm in 6h) Regen (und in der gleichen Zeit 500mm Hagel) brachte. Gemäss einem Bericht war es das bis dato stärkste Gewitter auf der Alpennordseite bezüglich Niederschlagsmengen. In der Folge wurde das ganze Gürbetal überflutet, was später zur Einleitung grosser Gewässerschutzmassnahmen besonders bei Wattenwil am Fusse des Gurnigels führte.


Gürbetal: Wenn die Sintflut Hänge ins Rutschen bringt
Die Gürbe: Geologischer und geschichtlicher Hintergrund
Die Gürbe: Wikipedia Eintrag


Weitere Angaben können ausserdem in folgenden Artikeln gefunden werden:

  • Grebner D (1993) Synoptische Zirkulation während Extremniederschlägen in der nordalpinen Schweiz. In: Aktuelle Aspekte in der Hydrologie. Zürcher Geographische Schriften, Heft 53.
  • Zimmermann M, Mani P, Hunziker G, Gsteiger P (1990) Das Unwetter vom 29. Juli 1990 im Gantrisch-Gebiet. Bericht des Geowissenschaftlichen Büros GEO 7, Bern.