19961111 01 Storm Alpennordseite

Aus Schweizer Sturmarchiv
Wechseln zu: Navigation, Suche

Quick Facts

Type of Event Foehn storm
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location North of Alps
Time / Duration Long-time event
Date 11. / 12.11.1996
Magnitude / Dimension >130 km/h
Damage -
Fatalities -
Injuries 4
Report Source Historical reports, data from official weather stations
Remarks -


Ereignis

Eine ausgeprägte Föhnlage verursachte am 11. und am 12. November 1996 Sturmschäden in Vorarlberg, Tirol und in Salzburg.
Die Arlbergstrecke war durch umgestürzte Bäume blockiert, auf dem Bodensee kenterte ein Stahlboot.
Quelle: news networld internetservice GmbH

11.11.1996

19961111 01 Storm Alpennordseite Bahn.JPG

Der BDhe 4/8 134 und 132 wurden unterhalb der Kleinen Scheidegg (Richtung Grindelwald) von einem Föhnsturm mit bis zu 150 km/h umgeblasen.
Die beiden Triebwagen konnten erst nach einigen Tagen mit Kränen geborgen werden und über die Kleine Scheidegg nach Lauterbrunnen gebracht werden.
Quelle: BDhe 4/8 134

Another spectacular accident happened during a severe foehn storm in the Jungfrau region on November 11, 1996:
A double motor coach of a narrow gauge railway was blown from its track.
Its mass of 52 tons could not withstand a foehn gust of 52 m/s (187km/h); four persons were injured, fortunately none seriously.


Den Föhnrekord bezüglich Böenspitzen hält der 12. November 1996 mit 104 km/h.
Die Windrichtung ist bei den starken Fällen fast immer Süd (zwischen 170 und 195 Grad), dabei handelt es sich um den Urner Föhn.
Der Glarner Föhn weht in Wädenswil aus Südost (150 bis 160 Grad) und ist meist schwächer (2 Fälle mit mehr als 75 km/h).
Quelle: Sommerföhn 9./10. Juni 2010 - Details aus der Region Zürichsee Dani Gerstgrasser



19961111 01 Storm Alpennordseite Reanalyse1996.gif
© Wetterzentrale

Schäden

Am 11. November 1996 kippte ein Föhn­sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h bei der Salzegg den nach Grindelwald fahrenden Doppeltriebwagen BDhe 4/8 134 um.
Mehrere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Fahrt diente zur Evakuierung von auf dem Jungfraujoch eingeschlossenen Personen.

Medienlinks

Interna

SSWD Main Editor Kaiko Last Edit 16.03.2017 Last Review - Documentation State Ready for Review