Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

20040221 01 Guggiföhnsturm Lauberhorn: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Schweizer Sturmarchiv
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: '''Diese Seite befindet sich im Aufbau!'''<br/><br/> Mit Böenspitzen von bis zu 246 Stundenkilometern ist am 21.02.2004 gegen 3 Uhr ein Föhnsturm durchs Berner Oberl...)
 
K (1 Version)
(kein Unterschied)

Version vom 16. Dezember 2013, 16:35 Uhr

Diese Seite befindet sich im Aufbau!

Mit Böenspitzen von bis zu 246 Stundenkilometern ist am 21.02.2004 gegen 3 Uhr ein Föhnsturm durchs Berner Oberland gefegt. Es handelte sich dabei um den berüchtigten Guggiföhn am Lauberhorn. Selbst im windgeschützten Zielgelände der Lauberhornabfahrt in Wengen wurden gegen 4 Uhr 109 Stundenkilometer gemessen.

Die Temperatur betrug in dem auf 1300 Meter hoch gelegenen Dorf 11 Grad. Berichte über Schäden lagen nicht vor (Quelle: Berner Kantonspolizei).

Der Guggiföhn stürzt sich vom Jungfraujoch runter und breitet sich in einem schmalen Kanal über den Lauberhorn-Wengernalp-Bereich aus. Er ist immer dann besonders stark, wenn der Wind in 3000 bis 4000 Metern aus südöstlichen Richtungen bläst, was derzeit der Fall ist. In dieser Situation ist der Guggiföhn das stärkste Föhnereignis in der Schweiz.

Der absolute Windrekord in der Schweiz liegt momentan (28.03.2007) bei 269 km/h (Quelle: Meteomedia).