Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

20040812 01 Hagelgewitter Wetzikon

Aus Schweizer Sturmarchiv
Version vom 16. Dezember 2013, 12:11 Uhr von Sturmarchivadmin (Diskussion | Beiträge) (1 Version)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Seite befindet sich im Aufbau!

Am Abend des 12. August 2004 ereignete sich ein gewaltiges Hagelgewitter vom Pfannenstiel bis über die Region Wetzikon. Die Gewitterzelle brachte enorme Wind- und Hagelschäden in und um Wetzikon, wie die kurz danach von Michael Kasper gemachten Fotos zeigen:
http://homepage.swissonline.ch/michaelkasper/53570097fe131775d/535700984b124041c/index.html

Diskussionen:
http://www.sturmforum.ch/showthread.php?id=1895
http://www.sturmforum.ch/showthread.php?id=1903
http://www.sturmforum.ch/showthread.php?id=1922


Gemäss der GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich) wurden die meisten Gebäudeschäden (durch Sturm, Hagel und Überschwemmungen) in den Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster verzeichnet (Quelle: http://www.gvz.ch/Portals/0/documents/medienmiteilungen/Medienmitteilung130804.pdf)


Die Waldschäden auf den Fotos von Michael Kasper deuten auf einen Downburst hin (siehe extra Ereigniseintrag).


Tages Anzeiger 13.08.2004
Sturm zerstörte Zeltstadt in Meilen

Meilen. - Die Sturmfront erreichte die Region Zürich gestern gegen 16.30 Uhr. Dabei zerfetzten Windböen fünf von insgesamt elf Festzelten, die auf einer Wiese oberhalb der Meilener Klinik Hohenegg aufgestellt waren. Freiwillige Helfer aus dem Jura, die mit den Vorbereitungsarbeiten für den Grossanlass beef.ch betraut waren, hatten in einem der Zelte Unterschlupf vor dem Unwetter gesucht.

Quelle: http://www.beef.ch/presse_home.htm