20080511 01 Blitzschlag Ennetbürgen: Unterschied zwischen den Versionen

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In Ennetbürgen sprengte ein Blitz eine Felswand. Einzelne Steine flogen bis zu 200 Meter weit. Geologen stehen vor einem Rätsel.
Es sieht unschuldig aus, das kleine Wäldchen mit dem Felsvorsprung an der Buochlistrasse in Ennetbürgen. An der Strasse steht zwar ein Schild, das vorsichtshalber vor Steinschlag warnt. Aber dass Steine mit einem Volumen von rund einem halben Kubikmeter auf die Strasse donnern und fussballgrosse Brocken durch die Luft geschleudert werden damit hat niemand gerechnet. Am Abend des 11. Mai passierte aber genau das, als ein Blitz in den Felsenvorsprung einschlug.

Wäldchen fing zu brennen an
Der Blitzschlag führte zu einer starken Hitzeentwicklung, weswegen einige Bäume zu brennen begannen. «Wir wurden wegen des Brandes aufgeboten. Von der Felswand wussten wir nichts», sagt Urs Röthlisberger, Feuerwehrkommandant von Ennetbürgen. Als die Feuerwehr ankam, hatte der anhaltende Gewitterregen den Brand bereits gelöscht. Dafür lagen Steine und Felsbrocken in einem Umkreis von 200 Metern verstreut. Die Buochlistrasse war nicht mehr passierbar.

Zum Glück keine Autofahrer
Glücklicherweise ist die Buochlistrasse nicht stark befahren. «Wären Wanderer oder Autofahrer in der Nähe gewesen, wäre die Sache wohl nicht so glimpflich ausgegangen» meint Urs Röthlisberger. So hielt sich der Schaden in Grenzen. Lediglich die Leitplanke der Strasse wurde von einem grossen Felsblock eingedrückt.

Quelle: Neue Nidwaldner Zeitung, Ausgabe 21.05.2008