Der Sommer 2021 in der Schweiz war geprägt von Unwettern: Hagel, schwere Gewitterfallböen, Starkniederschläge, Sturzfluten, Hochwasser, Erdrutsche, etc.

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20031031 01 Storm Alpennordseite

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Quick Facts

Type of Event Foehn storm
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location Alps and north of Alps
Time / Duration Long-time event
Date 31.10.2003
Magnitude / Dimension Highest wind gust was measured on top of Lauberhorn: 187 km/h

Mountains: on top of some mountains wind gusts between 170 and 190 km/h could be measured
Titlis: 185 km/h_ Gütsch: 181 km/h_ Piz Martegnas: 180 km/h_etc.
In the classic foehn valleys mostly between 100 and 130 km/h
Vaduz: 128 km/h_ Altdorf: 116 km/h_ Engelberg: 109 km/h_ Glarus: 101 km/h_etc.

Damage -
Fatalities -
Injuries -
Report Source Newspaper reports, data from official weather stations
Remarks Guggiföhn


Ereignis

Ein heftiger Föhnsturm ist am Freitag über die Schweiz gefegt.
Auf den Gipfeln in der Zentralschweiz und im Bündnerland wurden Windspitzen von bis zu 185 Kilometern pro Stunde gemessen, wie es bei MeteoSchweiz hiess.

Hohe Windstärken gab es aber auch in den typischen Alpentälern.
Der höchste Wert im Flachland wurde im Urner Hauptort Altdorf mit 116 Kilometern pro Stunde gemessen.
In Engelberg blies der Wind mit 109 km/h, in Vaduz und Glarus mit 108, respektive 101 km/h.
Überraschenderweise habe der Föhn bis zum Bodensee und sogar darüber hinaus geweht, sagte der Meteorologe.
Für den Zürichsee wurde wegen den Böen eine Sturmwarnung herausgegeben.

Messdaten

Übersicht Windspitzen > 91 km/h (Beaufort 10) am 31.10.2003:
20031031 01 Storm Alpennordseite prtsc.jpg
© Kai Kobler / Quelle Karten-Screenshot

>> Link zu interaktiver Karte

Ursachen- und Ereignisanalysen

20031031 01 Storm Alpennordseite Reanalyse2003.gif
© Wetterzentrale

Schäden

In einem Teil des Haslitals hat der starke Föhnsturm vom vergangenen Freitag zu einem mehrstündigen Stromunterbruch geführt.
Die vom Unterbruch betroffenen Gebiete Balm, Unterheid, Brünigen, Brünigpass und Hasliberg konnten laut einer Medienmitteilung nach und nach wieder ans Netz aufgeschaltet werden:
«Nach hartem Einsatz unter misslichen Witterungsbedingungen kehrte das Netzbauteam erst nach zwei Uhr früh wieder nach Meiringen zum Kraftwerk zurück.»
Quelle: Berner Oberland News

Videos

keine bekannt

Medienlinks

Diskussion im Schweizer Sturmforum:
Druckwerte 31.10.2003

Interna

SSWD Main Editor Kaiko Last Edit 06.04.2017 Last Review - Documentation State Ready for Review