Der Sommer 2021 in der Schweiz war geprägt von Unwettern: Hagel, schwere Gewitterfallböen, Starkniederschläge, Sturzfluten, Hochwasser, Erdrutsche, etc.

Zur Analyse und Dokumentation dieser Ereignisse sind wir auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Sollten Sie aussagekräftige Fotos oder Videos gemacht haben, entweder von den Unwettern selbst oder von den Folgen, dann senden Sie eine Email an folgende Adresse: Sturmarchiv email.png. Bei allfälliger Veröffentlichung hier oder via Twitter werden wir selbstverständlich die Urheberrechte wahren.

Bitte bringen Sie sich nicht in Gefahr, behindern Sie nicht die Arbeit von Blaulichtorganisationen und respektieren Sie die Privatsphäre von anderen Personen.

19390805 01 Flood Tessin

Aus Schweizer Sturmarchiv
Version vom 13. April 2019, 16:26 Uhr von Kaiko (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „== Quick Facts == {| class="wikitable" style="border: 2px solid darkgrey;" |- ! scope="row" style="text-align:left" width="200pt" | Type of Event | width="800…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Quick Facts

Type of Event Flood
Verification State QC1
ESWD Not reported
Location Tessin
Time / Duration 24 hours
Date 05.08.1939
Magnitude / Dimension >300mm of rain in 24 hours
Damage -
Fatalities -
Injuries -
Report Source chronicles, general archive
Remarks -

Ereignis

Die grössten Niederschläge fielen im Jura und im Hochalpengebiet.
Eigentümlich ist das Auftreten eines Kerns im Gebiet des Brienzersees, während Thunersee, Ränder- und Simmental viel weniger Niederschlag erhalten haben.
Ebenso tritt an beiden Tagen ein Kerngebiet am Pragelpass auf, sowie an der Ostflanke des Unterwallis mit Rochers de Naye und bei Jaun.
Am 2. ist ferner der Kanton Uri, am 3. der Kanton Glarus mit meist mehr als 60 mm überregnet worden.
Die Wetterlage war folgende: Ein Tiefdruckgebiet befindet sich über der Ostsee, hoher Druck im Südwesten des Kontinents.
Das Alpengebiet liegt in einem Strom maritimer Luft aus Westen. Im Alpenvorland ist die Windrichtung in den untern Schichten besonders am 3. eine südwestliche, in der Höhe (Jungfraujoch) eine nordwestliche.
Am 2. Dezember geht eines der für die Wintersituationen typischen Fall und Niederschlagsgebiete mit Wärmeeinbruch über unser Land hinweg.
Die Niederschläge sind aber der Hauptsache nach orographisch, durch Stau am Alpenkamm bedingt, wie aus der Tatsache hervorgeht, dass im Flachland (Frankreich) nur am 2. Niederschläge fielen.
Am 3. Dezember ist dafür der N-S-Druckgradient über den Alpen etwas größer als am 2. (Schneegrenze am 4. zirka 1200 m).
Quelle: M. Grütter

Messdaten

Übersicht Regenmengen >70mm vom 05.08.1939
19390805 01 Flood Suedschweiz prtsc.jpg
© Kai Kobler >> Link zu interaktiver Karte

Medienlinks

© MeteoSchweiz ANNALEN der SCHWEIZERISCHEN METEOROLOGISCHEN ZENTRAL-ANSTALT 1939

Interna

SSWD Main Editor Kaiko Last Edit 13.04.2019 Last Review - Documentation State Ready for Review