Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

19570621 01 Hagelunwetter Zürcher Oberland: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. Dezember 2013, 11:44 Uhr

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Am Abend des 21. Juni 1957 zwischen 19 und 19.30 Uhr tobte ein heftiger Hagelsturm über den Zürcher Gemeinden Hombrechtikon, Hinwil, Dürnten, Rüti, Bubikon, Gossau und Grüningen.

Eiergrosse bis zu 300 Gramm schwere Hagelbrocken zerstörten damals Tausende von Dächern und Fensterscheiben und richteten grosse Verwüstung an Gärten und Ackerland an.

In den neun Gemeinden, in denen das Unwetter durchzog, waren 1128 Hausbesitzer mit total 2273 Gebäuden betroffen. Der finanzielle Gesamtschaden belief sich auf - damals dramatisch hohe - 1.3 Millionen Franken. Laut Berichten gab es auch einige Verletzte.

Der aussergewöhnliche Hagelsturm löste im Übrigen einen regelrechten Katastrophentourismus aus.

Quelle: Der Freisinnige



Aufruf:
Falls Sie weitere Informationen zu diesem Unwetter wie zum Beispiel eine Kopie des Artikel aus dem Zürcher Oberländer mit der Überschrift "Vor 50 Jahren fegte das bisher schlimmste Hagelgewitter über das Zürcher Oberland" besitzen, melden Sie sich bitte auf meldung(at)sturmarchiv.ch. Besten Dank!