Tornado vom 26.06.2020 in Hohenrain (LU)

Eine erste Auswertung der Schäden vor Ort durch Mitglieder der Tornado Taskforce Schweiz (kurz TTS) hat ergeben, dass der Tornado von Hohenrain eine knapp 2 km lange von NW nach SO gerichtete Schneise zog und dabei Sachschäden verursachte, welche mindestens der Stärke F1 nach Fujita zuzuordnen sind. Es grenzt an ein Wunder, dass nach weder Mensch noch Tier zu Schaden kam. Eine detaillierte Dokumentation und Schadensanalyse folgen hier in den kommenden Tagen. In diesem Zusammenhang nehmen wir weiterhin gerne Informationen und Bildmaterial aus der Bevölkerung über unsere Kontaktadresse Sturmarchiv email.png entgegen.

20030727 01 Hagelunwetter Aigle

Aus Schweizer Sturmarchiv
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Eine starke Zelle bewegte sich am späten Nachmittag des 27.07.2003 von Frankreich her übers Unterwallis ins westliche Berner Oberland. Betroffen durch Hagel waren u.a. Morgins, Aigle und Lenk. Die Hagelkörner waren z.T. über 4 cm im Durchmesser. In Bex muss es auch Sturmböen gegeben haben, da rund ein Dutzend Bäume auf die Strasse fielen (Quelle: "Volksstimme Sissach", Ausgabe vom 29.07.2003).

Die Zugbahn der Zelle ist in der Hagelkarte vom 27.07.2003 bestens erkennbar. Gegenüber anderen Gewitterzügen im Jura und im Mittelland weicht die Zugahn deutlich nach rechts ab. Diese Rechtsabweichung ist ein guter Hinweis auf eine Superzelle.

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